Johan, „Corps Noir“
Johan, Cera‑Teilhaber, war besonders beeindruckt vom Kunstwerk „Corps Noir“ von Ann Veronica Janssens.
Das 1994 entstandene Werk ist eine große schwarze Wandskulptur aus Plexiglas. Es spielt mit optischen Täuschungen. Durch die besonderen Eigenschaften des Materials sowie die ausgeklügelte Form und Größe fordert Janssens unsere visuelle und räumliche Wahrnehmung heraus.
Auf den ersten Blick gibt die Skulptur ihre Form nicht preis und verändert die Wahrnehmung des Raums, in dem sie sich befindet. Der Raum scheint sich in ihr zu spiegeln und zugleich darin zu verschwinden. Zunächst ist kaum zu erkennen, ob man eine schwarze Vertiefung, eine Kugel oder eine flache Oberfläche vor sich hat. Erst wenn man das Werk aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und genauer untersucht, wird seine tatsächliche Form sichtbar.
Die Ausstellung der DOKA-Sammlung im M Leuven, in der „Corps Noir“ zu sehen war, ist inzwischen leider beendet. In der aktuellen Sammlungspräsentation, die seit einigen Monaten läuft und noch bis 2029 zu sehen sein wird, gibt es jedoch noch vieles zu entdecken.