Jede fünfte Person wird im Laufe ihres Lebens mit einer Form von Demenz konfrontiert. Dennoch herrscht oft Unsicherheit darüber, was die Krankheit bedeutet und wie man Menschen mit Demenz begegnen kann.
Für Séverine Diffels, Koordinatorin lokaler Initiativen bei der Christlichen Krankenkasse, ist deshalb eines besonders wichtig: mehr Wissen und mehr Verständnis. Denn eine Demenzdiagnose betrifft nicht nur die erkrankte Person, sondern auch Partnerinnen und Partner, Kinder, Freundeskreise und das gesamte Umfeld.
Mit einer Demenzdiagnose tauchen viele Fragen auf: Woran erkenne ich die Krankheit? Welche Unterstützung gibt es? Wo finde ich Hilfe?
Gerade Angehörige stehen oft vor neuen Herausforderungen. Sie müssen sich an veränderte Situationen anpassen, Entscheidungen treffen und lernen, mit Unsicherheit umzugehen. Gute Informationen und passende Unterstützungsangebote können dabei eine große Hilfe sein.
Viele Menschen haben wenig Kontakt zu Menschen mit Demenz und wissen nicht, wie sie reagieren sollen. Dabei können Verständnis und Begegnung viel bewirken.
Wer sich auf die Lebensgeschichte eines Menschen mit Demenz einlässt, entdeckt oft spannende Erinnerungen und Erfahrungen. So entstehen neue Verbindungen zwischen den Generationen und Vorurteile werden abgebaut.
Niemand muss den Weg mit Demenz allein gehen. In Ostbelgien gibt es zahlreiche Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige.
Information und Beratung
Austausch und Begegnung
Gemeinsam für mehr Verständnis
Demenz verändert vieles, aber sie nimmt einem Menschen nicht seine Persönlichkeit, seine Geschichte oder seinen Platz in der Gesellschaft. Verständnis, Geduld und soziale Kontakte helfen dabei, Lebensqualität und Teilhabe möglichst lange zu erhalten. Genau dafür setzt sich Cera mit der Kampagne „Unvergesslich miteinander“ ein.